OSS 117 - Der Spion, der sich liebte - Liebesgrüße aus Afrika (WS - HD)

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Weder geschüttelt noch gerührt, sondern arrogant, unverschämt, selbstverliebt und politisch unkorrekt – das ist Frankreichs komische Antwort auf James Bond mit Oscarpreisträger Jean Dujardin ("The Artist") in der Titelrolle.

OSS 117 - Der Spion, der sich liebte
Der Superspion (Jean Dujardin) ist für den französischen Geheimdienst in Kairo im Einsatz und bekommt attraktive weibliche Unterstützung.

Hühnerzüchter, Schafzüchter, Rinderzüchter – der Fleischmarkt im Kairo der 50er-Jahre ist unübersichtlich. Das liegt im Wesentlichen daran, dass es sich beim Fleischhandel um Tarnfirmen für internationale Spione handelt, die sich in Kairo geradezu tummeln.

Aus Paris angereist ist Hubert Bonisseur de La Bath (Jean Dujardin), der als OSS 117 für den französischen Geheimdienst arbeitet. Die Großmächte USA, UdSSR und Großbritannien kämpfen im von Präsident Nasser regierten Nachkriegs-Ägypten um Einfluss, OSS 117 soll die Position Frankreichs stärken.

Außerdem soll OSS 117 klären, was mit dem russischen Frachter "Karpov" passiert ist, der im Suezkanal verschwand. Doch die Mission hat auch einen persönlichen Aspekt, denn OSS 117s alter Freund Jack Jefferson (Philippe Lefebvre), alias OSS 283, wurde in Ägypten ermordet.

Unterstützt wird OSS 117 von der attraktiven Larmina (Bérénice Bejo), die Jeffersons Sekretärin war, jedoch ihre eigene Agenda hat. Unter einem Tarnnamen ermittelt OSS 117 mit vollem Eifer und vollem Körpereinsatz in Ägypten. Letzteren bekommt auch der Muezzin zu spüren, als er zum morgendlichen Gebet aufruft und OSS' Schlaf erheblich stört.

Auf einem Empfang der britischen Botschaft überschlagen sich die Ereignisse. Nigel Gardenborough (Laurent Bateau) will OSS warnen und bricht tot in dessen Armen zusammen. Eine von Larmina gelegte Spur führt OSS 117 in ein Café, in dem sich eine Gruppe von Verschwörern, die "Adler von Keops", treffen. Die Tarnung des Franzosen fliegt auf, er wird im Suezkanal versenkt, kann sich aber befreien.

Auch ein Ausflug in ein türkisches Bad und ein Besuch der Pyramiden enden für OSS 117 nach Lebensgefahr und merkwürdigen Begegnungen versöhnlich. Zum Showdown kommt es schließlich am Pier 17 im Hafen von Kairo, wo auf OSS 117 eine echte Überraschung wartet.

Regisseur Michel Hazanavicius und seine Darsteller Jean Dujardin und Bérénice Bejo (Ehefrau des Regisseurs), wurden mit dem Film "The Artist" weltberühmt. "The Artist", ein moderner Stummfilm, sorgte 2011 beim Filmfestival in Cannes für Aufsehen und gewann 2012 bei den Oscars in fünf Kategorien, darunter Bester Film und Bester Hauptdarsteller (Jean Dujardin).

"OSS 117 – Der Spion, der sich liebte" wurde in Marokko gedreht. Deutsche Synchronstimme von Jean Dujardin ist Oliver Kalkofe. Die Figur des von sich selbst überzeugten Agenten wurde vom französischen Autor Jean Bruce erfunden.

Darsteller*innen
OSS 117 - Jean Dujardin
Larmina - Bérénice Bejo
Prinzessin Al Tarouk - Aure Atika
Jack Jefferson - Philippe Lefebvre
Gerhard Möller - Richard Sammel
Plantieux - Eric Prat
Nigel Gardenborough - Laurent Bateau
Lesignac - Claude Brosset

Stab
Regie - Michel Hazanavicius
Autor - Jean-Francois Halin, Michel Hazanavicius
Schnitt - Reynald Bertrand
Lauflänge: 01:34:56

OSS 117 - Liebesgrüße aus Afrika
Im Jahr 1981 wird der französische Superspion OSS 117 aussortiert – bis er in Afrika einen neuen Jungkollegen retten sowie einen Präsidenten an der Macht halten soll.

Das Jahr 1981 bringt für den soeben in Afghanistan aus sowjetischer Gefangenschaft entflohenen, französischen Geheimagenten Hubert Bonisseur de La Bath alias OSS 117 (Jean Dujardin) einen herben Umbruch mit sich: Nicht nur droht seinem geliebten Heimatland mit François Mitterrand ein "Kommunist" im Élysée-Palast, sondern vor allem wird der selbstverliebte Spion von seinem Vorgesetzten Armand (Wladimir Yordanoff) aufs Abstellgleis geschoben.

Denn während der neue, technikaffine und Jeans tragende Jungkollege Serge alias OSS 1001 (Pierre Niney) in geheimer Mission nach Afrika reist, wird OSS 117 zur Digitalisierung von Akten in den Keller degradiert – und findet Gefallen daran!

Doch nach wenigen Wochen soll OSS 117 die Lesebrille bereits wieder beiseitelegen, denn OSS 1001 ist spurlos verschwunden. Und so liegt es nun an dem reaktivierten Agenten, einerseits seinen Nachwuchskollegen wiederzufinden und andererseits dessen Mission zu Ende zu bringen: die Zerschlagung von Rebellengruppen, die eine erneute Präsidentschaft des von Frankreich eingesetzten Koudjo Sangawe Bamba (Habib Dembélé) gefährden.

In dem aus altkolonialistischer Überheblichkeit lediglich als "Afrika" titulierten Einsatzort, der nach heutigen Grenzbestimmungen in den Gebieten von Nigeria und Kamerun liegt, hat OSS 117 mit Präsident Bambas langjährigem Protokollchef – dem mit Nazi-Militärsprech operierenden Raubkatzenflüsterer Léon (Pol White) – ebenso schnell einen ersten Verdächtigen im Blick wie der Agent aufgrund von Rassismusanschuldigungen kurzzeitig im Gefängnis landet.

In der Haft enttarnt OSS 117 prompt – und mit schmerzhaften Folgen – den unter den dort einsitzenden Rebellen untergetauchten OSS 1001, bevor die beiden auf Einwirken von Bamba freikommen und nun gemeinsam die Aufständischen ausbremsen sollen.

Obwohl ihre Zusammenarbeit mehr einem Hahnenkampf gleicht – der auch eine Konkurrenz um die liebeshungrige Hotelchefin Micheline Pierson (Natacha Lindinger) involviert – können der methodisch voranschreitende OSS 1001 und sein begriffsstutzig Schritt haltender Schein-Mentor OSS 117 bald schon durch die Beschattung des dubiosen Zwischenhändlers Roland Lépervier (Gilles Cohen) eine an die Rebellen adressierte Waffenlieferung lokalisieren und pulverisieren.

Als bunt mitmischende Absender der Waffen erweisen sich dieselben Sowjets, die OSS 117 in Afghanistan als Geisel hielten. Besonders einem von ihnen dürstet es dabei ob des Wiedersehens mit dem französischen Agenten nach Rache – Kazimir (Ivan Franek), der infolge der damals gewaltvollen Flucht von OSS 117 inzwischen mehrere Prothesen tragen muss, die ihn wie einen Zwilling von Schwarzeneggers "Terminator" erscheinen lassen.

Als noch größere Gefahr erweist sich letztlich allerdings die verführerische Präsidentengattin und insgeheime Rebellenführerin Zéphyrine (Fatou N'Diaye), die OSS 117 zwischenzeitlich gefangen nimmt, bevor es auf einem Festball in Bambas Palast zu einem Showdown kommt, bei dem mehr als nur das Tanzbein geschwungen wird.

Der nunmehr dritte Kinofilm um den dilettantischen Spion und Überlebenskünstler OSS 117 bringt im Vergleich zu seinen Vorgängerprojekten zwei wesentliche Neuerungen mit sich. Denn zum einen fiel die Agentenfilm-Persiflage nie zuvor so actionreich aus wie in dem neuesten Ableger, und zum anderen hat sich mit Nicolas Bedos ("Die schönste Zeit unseres Lebens") ein neuer Regisseur der Reihe angenommen, deren politisch unkorrekten und frechen Drehbücher jedoch weiterhin aus der Feder von Jean-François Halin stammen.

Kontinuität ist auch bei der Titelrolle geboten, denn erneut tobt sich der französische Starschauspieler Jean Dujardin ("The Artist", "November") als OSS 117 aus und erhält in "OSS 117 – Liebesgrüße aus Afrika" mit dem französischen Nachwuchsstar Pierre Niney ("Yves Saint Laurent", "Black Box – Gefährliche Wahrheit") einen prominenten Sidekick.

Wie schon bei den ersten beiden Filmen spricht der deutsche Starkomiker Oliver Kalkofe in der Synchronfassung die Hauptfigur und schrieb auch erneut hauptverantwortlich am Synchronbuch mit.

Darsteller*innen
OSS 117 - Jean Dujardin
OSS 1001 - Pierre Niney
Zéphyrine - Fatou N'Diaye
Koudjo Sangawe Bamba - Habib Dembélé
Armand Lesignac - Wladimir Yordanoff
Kazimir - Ivan Franek
Micheline Pierson - Natacha Lindinger
Léon - Pol White
Roland Lépervier - Gilles Cohen

Stab
Regie - Nicolas Bedos
Autor - Jean-François Halin, Nicolas Bedos
Kamera - Laurent Tangy
Schnitt - Florent Vassault, Anny Danché
Musik - Anne-Sophie Versnaeyen
Text: ZDF
Lauflänge: 01:51:22

OSS 117 – Er selbst ist sich genug
Weder geschüttelt noch gerührt, sondern arrogant, unverschämt, selbstverliebt und politisch unkorrekt – das ist Frankreichs komische Antwort auf James Bond mit Oscarpreisträger Jean Dujardin ("The Artist") in der Titelrolle.

Nach einer wilden Party in Gstaad 1967 erhält Hubert Bonisseur de la Bath, alias OSS 117 (Jean Dujardin), französischer Spion, von seinem Chef einen neuen Auftrag. Professor von Zimmel (Rüdiger Vogler), Alt-Nazi, hat sich nach Rio abgesetzt und erpresst Frankreich mit einer geheimen Liste, auf der sich die Namen hochrangiger Männer befinden, die im Zweiten Weltkrieg mit den Nazis kollaborierten.

Unter einem falschen Namen, den er wieder nicht selbst aussuchen durfte, und als Journalist getarnt, trifft OSS 117 mit einem vollen Geldkoffer in Rio ein. Eine erste Übergabe scheitert. Außerdem ist OSS 117 ein Chinese gefolgt, der eine Rechnung aus Gstaad mit dem Agenten offen hat.

Bald macht OSS 117 eine interessante Bekanntschaft: Der Mossad will ihn anheuern. Die israelischen Agenten, darunter die attraktive Dolores (Louise Monot), Oberstleutnant der Armee, soll mit ihm zusammenarbeiten. Ziel ist es, von Zimmel, wie Eichmann, nach Israel zu bringen, um ihn dort vor Gericht zu stellen.

Mit von Zimmels Sohn Heinrich (Alex Lutz), der bei den Hippies am Strand lebt, machen sich OSS 117 und Dolores auf die Suche nach von Zimmel. Wegen des durchgeknallten Chinesen stürzen die drei mit ihrem Kleinflugzeug auf dem Weg nach Brasilia über dem Dschungel ab. Als sie die Stadt schließlich erreichen, entpuppt sich ein großer Kostümball in einem Schloss als geheime Nazi-Party. Gastgeber ist von Zimmel, der seine Idee vom "Fünften Reich" präsentiert. Und Heinrich ist auch nicht der, der er vorgibt, zu sein.

Doch OSS und Dolores kann nichts stoppen. Zur letzten Konfrontation zwischen OSS und von Zimmel, der zunächst immer wieder fliehen kann, selbst aus dem Krankenhaus, kommt es auf der Jesus-Statue hoch über Rio.

Der Film ist eine bunte, durchgeknallte Hommage an das Kino der 50er- und 60er-Jahre. Es gibt inhaltliche und optische Anspielungen auf zahlreiche Klassiker, darunter "Thomas Crown ist nicht zu fassen" und "Vertigo".

Darsteller*innen
OSS 117 - Jean Dujardin
Dolores - Louise Monot
Von Zimmel - Rüdiger Vogler
Heinrich - Alex Lutz
Carlotta - Reem Kherici

Stab
Regie - Michel Hazanavicius
Autor - Jean-Francois Halin, Michel Hazanavicius
Text: ZDF
Lauflänge: 01:36:17

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Dieser Artikel wurde am Sonntag 21 September, 2025 im Shop aufgenommen.