Italien in den 1950er Jahren. Rosaria Parondi reist nach dem Tod ihres Ehemannes mit ihren vier Söhnen Rocco, Simone, Ciro und Luca aus dem verarmten Süden des Landes (Lukanien) nach Mailand, das wirtschaftlich prosperiert und daher viele arme Menschen vom Lande anzieht.
Vincenzo, der älteste der fünf Brüder, lebt schon seit einiger Zeit in Mailand und hat dort eine feste Anstellung als Bauarbeiter gefunden. Die jüngsten Brüder, Luca und Ciro, sind noch im Kindes- beziehungsweise Teenageralter, während die beiden anderen Brüder bereits die Schule abgeschlossen haben. Vincenzo feiert mit seiner Freundin Ginetta und deren Familie gerade die Verlobung, als seine Familie unerwartet eintrifft. Gleich am ersten Abend überwirft sich Rosaria mit der Familie Ginettas, da diese fürchtet, die Mutter wolle alle ihre Söhne auf ihre Kosten durchbringen, was Rosaria als Beleidigung empfindet. Die Familie Parondi muss in eine ärmliche Sozialwohnung ziehen.
Rosaria hofft, dass Vincenzo ihnen eine Arbeit verschaffen kann, was sich als schwierig erweist. Bald werden Simone und Rocco von Vincenzo in den Boxsport eingeführt, aber nur Simone, der Stärkere, wird von dem ehemaligen Boxer Morini „entdeckt“.
Simone feiert bald erste kleinere Boxerfolge und verliebt sich in die Prostituierte Nadia, die allerdings keine dauerhafte Beziehung mit ihm eingehen will.