Die Ilias und die Odyssee sind zwei der bedeutendsten Werke der griechischen Mythologie.
Die Tapferkeit des Achilles und der Scharfsinn des Odysseus sind weltbekannt – aber wie geht die Geschichte genau? Die Dokureihe begibt sich auf eine spannende Suche nach den Gründungsmythen unserer Zivilisation. Die Heldensagen erzählen von Leidenschaft und Macht, sowie von Verbrechen und göttlichem Zorn.
(1_10) - Der Apfel der Zwietracht
Auftakt: Paris, der Sohn des trojanischen Königs Priamos, reicht den goldenen Apfel Aphrodite, der schönsten unter den Göttinnen. Im Gegenzug verspricht ihm die Göttin der Liebe die Hand von Helena, der schönsten Frau unter den Sterblichen.
Eris, die Göttin der Zwietracht, schickt einen goldenen Apfel zum Olymp, der der schönsten unter den Göttinnen zugedacht ist. Doch wer von Aphrodite, Hera und Athena ist die Schönste? Zeus verfügt, dass ein Sterblicher das Urteil sprechen soll: Paris, der junge Sohn des trojanischen Königs Priamos, reicht den Apfel Aphrodite, die ihm dafür die Liebe der Schönsten aller Frauen verspricht. Wenig später wird Paris zu Menelaos entsandt, dem König von Sparta, und verliebt sich in dessen Gattin Helena. Unter dem Zauber der Liebesgöttin flieht das heimliche Paar nach Troja. Der wütende Menelaos bricht zu seinem Bruder Agamemnon auf, dem König der Könige auf dem Thron von Mykene. Der weise Agamemnon will die Sache zunächst friedlich regeln, wird dann aber von Hera und Athena aufgehetzt. Sie haben Paris die Schmach nicht verziehen, dass er nicht eine von ihnen zur schönsten Göttin gekürt hat. Ihren Einflüsterungen folgend, versammelt Agamemnon alle griechischen Könige, um gegen Troja in den Krieg zu ziehen.
(2_10) - Die Stunde der Opfer
Das griechische Heer steht kurz vor dem Aufbruch Richtung Troja. Odysseus und Achilles wollen sich ursprünglich der Schlacht entziehen und schließen sich König Agamemnon erst in letzter Minute an.
Alle griechischen Könige sind mit ihren Armeen Agamemnons Aufruf gefolgt. Alle bis auf zwei: Odysseus gibt vor, den Verstand verloren zu haben, um einem Krieg zu entkommen, an den er nicht glaubt. Doch er wird schnell enttarnt. Auch Achilles, der als größter aller griechischen Krieger gilt, will nicht mit Agamemnon in die Schlacht gegen Troja ziehen, da er den Herrscher von Mykene verabscheut. Die Nymphe Thetis, seine Mutter, bringt ihn ungewollt dazu, seine Meinung zu ändern. Sie enthüllt ihm, dass er sein Schicksal selbst in der Hand hat: Achilles kann entweder im Kampf als junger Held sterben und für alle Zeiten unvergessen bleiben oder aber bis ins hohe Alter glücklich im Kreis seiner Lieben leben. Der Preis dafür wäre allerdings, dass sein Name in Vergessenheit geraten werde. Ohne zu zögern, schließt sich Achilles nun doch der griechischen Armee an. In der Zwischenzeit erkennt der Seher Kalchas, dass die Göttin Artemis die Schiffe am Auslaufen hindert, weil Agamemnon sie verärgert hat. Um die Göttin zufriedenzustellen, sieht sich Agamemnon gezwungen, seine Tochter Iphigenie als Opfer darzubringen, damit die größte jemals zusammengestellte Flotte endlich Richtung Troja in See stechen kann.
(3_10) - Der Zorn des Archilles
Nach zehn Jahren Krieg leistet Troja noch immer Widerstand. Als Achilles erfährt, dass Apollon die Pest über das Lager der Griechen geschickt hat, weil Agamemnon die Priestertochter Chryseis gefangen hält, verlangt er deren Freilassung.
Zehn Jahre sind vergangen, seit das griechische Heer vor der Küste Trojas anlegte, aber die Stadt leistet noch immer Widerstand. Hektor, der älteste Sohn des Herrschers, wirft seinem Bruder Paris vor, den nicht enden wollenden Krieg verschuldet zu haben. Doch Paris hält an seiner Liebe zu Helena fest. Im Lager der Griechen grassiert eine mysteriöse Krankheit. Der Seher Kalchas weissagt den versammelten Königen, es handle sich um die Strafe Apollons, weil Agamemnon die schöne Chryseis gefangen halte. Deren Vater, ein Priester des Gottes, hat von Apollon Rache erbeten. Achilles fordert Agamemnon auf, die junge Frau ihrem Vater zurückzugeben. Agamemnon willigt ein, verlangt aber von Achilles, er solle ihm dafür seine Konkubine Briseis überlassen. Wutentbrannt schwört Achilles daraufhin, nicht mehr unter Agamemnon in die Schlacht zu ziehen. Achilles' Mutter Thetis geht zu Zeus und bittet ihn, ihrem Sohn zu helfen. In Erinnerung seiner Liebe zu Thetis beschließt der oberste olympische Gott, den Trojanern beizustehen, und sendet Agamemnon einen Traum, um ihm eine Falle zu stellen.
(4_10) - Das Blut der Göttin
Menelaos, der Gatte der schönen Helena, steht Paris gegenüber, der Helena nach Troja entführt hat. Paris fordert Menelaos zum Zweikampf heraus – und droht zu verlieren.
Agamemnon hat einen Traum: Heute wird Troja fallen! Schon stürmt das griechische Heer auf die Stadtmauern zu. Die Schlacht tobt. Mitten im Getümmel erkennen sich zwei Männer: Menelaos, der Gatte der schönen Helena, steht Paris gegenüber, der seine Frau entführt hat. Paris fordert Menelaos zum Zweikampf heraus – und droht zu verlieren. Aphrodite bricht das Verbot des Zeus, sich in den Kampf der Menschen einzumischen, und rettet Paris vor dem sicheren Tod. Zeus schäumt vor Wut, ist aber machtlos: Schon kehrt Athena aufs Schlachtfeld zurück und verleiht dem jungen Diomedes die Gabe, die Götter zu sehen. Diomedes verwandelt sich in einen wilden Stier und greift Aphrodite an, die gekommen war, um ihren Sohn Aeneas zu verteidigen. Er verletzt sie am Arm und nimmt sich dann des Kriegsgottes Ares an, der Aphrodite rächen will. Nur einen lässt das kriegerische Geschehen kalt: Achilles sitzt in seinem Zelt und spielt lächelnd auf seiner Leier.
(5_10) - Das Schwert und die Waage
Nach den anfänglichen griechischen Siegen gewinnen die Trojaner mit Zeus' Hilfe die Oberhand. Sogar Hektor ist wieder zuversichtlich. Die Griechen appellieren an ihren großen Helden Achilles. Agamemnon ist bereit, sich bei ihm zu entschuldigen.
Der Konflikt zwischen Griechen und Trojanern erfasst die Götterwelt. Zeus verfügt, dass jeder, der eines der beiden Lager unterstützt, vom Blitz getroffen wird. Auf dem Schlachtfeld drängen die Trojaner die Griechen zurück. Diese beschließen, ihr Lager und ihre Schiffe mit einer Mauer zu schützen. Hektor, der älteste Sohn des trojanischen Königs, ist voller Zuversicht; seine Schwester Kassandra zeigt sich weniger optimistisch. Sie weiß seit jeher, dass Paris das trojanische Schicksal besiegeln wird, und drängt ihre Mutter Hekuba zu dieser Einsicht. Indessen geht die Schlacht weiter. Poseidon und Zeus schalten sich ein – Poseidon auf der griechischen, Zeus auf der trojanischen Seite. Die Griechen spüren, dass sie ohne ihren großen Helden Achilles nicht gewinnen können. Agamemnon schickt eine Delegation zu ihm, die ihn ersuchen soll, in den Kampf zurückzukehren.
(6_10) - Die List der Hera
Ohne Achilles erleiden die Griechen eine Niederlage nach der anderen. Die Könige werden verwundet, die Mauer zum Schutz ihrer Schiffe zerstört. Da ersinnt Hera eine List, um Zeus einzuschläfern und Poseidon zum Eingreifen zu bewegen.
Odysseus und Aias versuchen, Achilles zum Weiterkämpfen zu bewegen, doch der Krieger weigert sich hartnäckig. Er will zurück nach Griechenland. Auf dem Schlachtfeld wird erst Agamemnon, dann Diomedes und schließlich sogar der listige Odysseus verwundet. Die von den Griechen errichtete Mauer zum Schutz ihrer Schiffe droht zu fallen. Hera zürnt, weil sie nicht einschreiten kann. Sie ersinnt daher eine List und verführt ihren Mann Zeus mit Hilfe des Zaubergürtels der Aphrodite. Während der König des Olymps schläft, redet sie mit Poseidon, der ebenfalls ein Eingreifen zugunsten der Griechen befürwortet und sich dem Willen Zeus' nicht fügen will. Poseidon stachelt das griechische Lager auf, das erfolgreich zurückschlägt. Hektor, der älteste Sohn des trojanischen Königs, wird im Kampf verletzt. Zeus erwacht und sieht entsetzt, dass Hektor im Sterben liegt.
(7_10) - Patroklos und die Myrmidonen
Nach der Rettung Hektors bereiten sich die Trojaner darauf vor, die Schiffe der Griechen in Brand zu setzen. Achilles erlaubt es seinem Kindheitsfreund Patroklos, seine Armee an seiner Stelle anzuführen.
Nach der wundersamen Rettung durch Apollon zieht Hektor wieder in den Kampf und führt die Trojaner zu den Schiffen der Griechen. Die Flotte droht in Flammen aufzugehen. Daher eilt Patroklos zu seinem Kindheitsfreund Achilles und fleht ihn an, den Kampf gegen die Trojaner wieder aufzunehmen. Achilles lehnt ab. Schlussendlich erlaubt er Patroklos, seine Rüstung zu tragen und an seiner Stelle die Armee der Myrmidonen anzuführen, um die Griechen zu retten. Als die Trojaner glauben, Achilles zu erspähen, ziehen sie sich zurück. Patroklos marschiert selbstbewusst nach Troja, nachdem er Sarpedon, einen Sohn des Zeus, getötet hat. Doch dann drängt Apollon Patroklos zurück, und Hektor, der älteste Sohn des Königs Priamos, verwundet ihn tödlich. Als Achilles davon erfährt, bricht er zusammen und schwört, seinen Freund zu rächen. Seine Mutter Thetis verspricht ihm, am nächsten Morgen bei Sonnenaufgang die notwendigen Waffen bereitzustellen.
(8_10) - Die Rache des Achilles
Ausgestattet mit den beeindruckenden Waffen des Hephaistos zieht Achilles los, um Patroklos zu rächen. Auf trojanischer Seite beruhigt Hektor seine Frau Andromache, die ihn anfleht, dem Kampf fernzubleiben.
Thetis hat Hephaistos, den Gott der Schmiede, gebeten, neue Waffen für ihren Sohn Achilles anzufertigen. Im Morgengrauen findet die Übergabe statt, obwohl sie weiß, dass diese Waffen ihm den Tod bringen werden. Achilles aber ist fest entschlossen zu kämpfen. Agamemnon und die griechischen Könige, die alle im Kampf verletzt wurden, entschuldigen sich bei ihm. Andromache, Hektors Frau, ist sich darüber im Klaren, dass Achilles' Rückkehr ihren Gatten gefährdet. Sie fleht ihn an, nicht am Kampf teilzunehmen, aber Hektor zieht seinem Schicksal entgegen. Auf griechischer Seite ist Achilles außer sich vor Wut. Die Götter entschließen sich, der Schlacht ebenfalls beizuwohnen, um ihr jeweiliges Lager zu verteidigen. Achilles hat den Fluss Skamandros erreicht, den das Blut der trojanischen Krieger inzwischen rot färbt. Der Fluss begehrt gegen Achilles auf und reißt ihn mit. Hera ist wie vom Schlag getroffen und bittet Hephaistos, Achilles zu retten.
(9_10) - Sieg oder Tod
Bei den Göttern kämpfen beide Lager gegeneinander, während Achilles mit seinem Gemetzel fortfährt. Mit Athenas Hilfe tötet Achilles Hektor und schleift seinen Körper zum Lager der Griechen.
Aufgrund der Feuerkugeln des Gottes Hephaistos stehen der Fluss Skamandros und seine Ufer in Flammen. Der Flussgott Skamandros lenkt ein und verschont Achilles, der sogleich erneut zum Angriff stürmt. Selbst die Götter sind von seiner unmenschlichen Wut schockiert. Sie beschimpfen und bekämpfen sich gegenseitig, der Olymp ist kaum wiederzuerkennen. Auf dem Schlachtfeld fürchtet sich Hektor, als er Achilles auf ihn lospreschen sieht. Endlich kommt es zum Duell der beiden Helden. Hektor schleudert seinen Speer auf Achilles, doch Athena lenkt ihn auf dessen Schild. Achilles tötet Hektor, bindet den Leichnam an seinen Wagen und umfährt die Mauern Trojas. Nach Einbruch der Nacht begibt sich der alte König Priamos zu Achilles und fleht ihn an, ihm die sterblichen Überreste seines Sohnes zu überlassen. Achilles ist gerührt und gibt nach. An diesem Abend hat Odysseus eine zündende Idee, wie die Griechen endlich siegen könnten.
(10_10) - Das Trojanische Pferd
Die Trojaner bemerken, dass die Griechen abgezogen sind und ein Holzpferd am Ufer aufgestellt haben. Priamos lässt es in die Stadt bringen. Nachts kommen die griechischen Krieger aus ihrem Versteck und metzeln die Trojaner nieder.
Die Trojaner bemerken überrascht, dass die Griechen übereilt aufgebrochen sind. Nur ein imposantes, mysteriöses Holzpferd steht noch am Ufer, wo einst ihr Lager war. Jemand wirft eine Lanze in seine Flanke, doch die griechischen Krieger im Inneren rühren sich nicht. Unter ihnen ist auch Odysseus, der sich die List ausgedacht hat. Als die Trojaner davon überzeugt sind, dass das Pferd eine Opfergabe an Athena ist, lässt Priamos es in die Stadt bringen. Nachts verlassen die Griechen ihr Versteck und öffnen die Tore der Stadt. Die übrigen Soldaten stürmen herein und ein furchtbares Gemetzel beginnt. Menelaos begegnet Helena. Paris trifft Achilles' Ferse mit einem Pfeil, woraufhin der zusammenbricht. Zeus sind die Hände gebunden. Er versteht, dass die Menschen nach einem solchen Blutbad nicht mehr an die Götter glauben können. Während Troja noch in Flammen steht, macht sich Odysseus mit seinen Gefährten auf den Heimweg. Doch das überschwängliche Siegesgefühl bleibt aus. Zehn Jahre Krieg – aber wer wird sich schon an den Trojanischen Krieg erinnern?
(1_10) - Auf der Suche nach Odysseus
Seit zehn Jahren versucht Odysseus vergeblich auf seine Heimatinsel Ithaka zurückzukehren. Die grausamen Erlebnisse des Massakers von Troja mit all den sinnlos geopferten Menschen haben ihn von den Göttern entfremdet: Odysseus kann nicht mehr an sie glauben!
Zehn Jahre zuvor haben die griechischen Krieger Troja vernichtet. Odysseus ist am Boden zerstört, weil dieser sinnlose Krieg so viele Todesopfer gefordert hat. Empört über die Götter, die das Gemetzel zugelassen haben, will er nur noch heim in sein Königreich Ithaka. Tief im Herzen spürt Odysseus, dass die Zeit vorüber ist, in der man die Götter gefürchtet und an ihre Gerechtigkeit geglaubt hat; eine Zeit, die jahrtausendelang das Leben der Menschheit bestimmt hatte. Wenn die Götter so gerecht sind, wie sie immer behaupten, warum ist die Welt dann zu einem Hort des Unrechts geworden? Zehn Jahre nach dem Massaker der griechischen Armee in Troja ist Zeus allein auf dem Olymp. Von den übrigen Göttern ist nur noch seine Tochter Athene da. Sie bekniet ihren Vater, Odysseus zu helfen, der als letzter griechischer Kämpfer noch nicht nach Ithaka zurückgekehrt ist.
Odysseus‘ Frau Penelope wird im Königspalast von Freiern belagert, die ihm den Thron entreißen wollen. Seit Jahren wird sie von diesen jungen adligen Leuten bedrängt, lauter ehemaligen Untertanen ihres Mannes Odysseus. Alle sind überzeugt, dass der Regent nicht mehr wiederkehren wird. Vor knapp 20 Jahren hat er Ithaka verlassen, vor zehn Jahren Trojas Ende herbeigeführt. Höchste Zeit für Penelope, sich einen neuen Ehemann zu suchen. Die Freier brennen geradezu darauf, das Bett mit ihr zu teilen – weil sie auf diese Weise über die Inseln regieren dürfen, die das prächtige Königreich Ithaka bilden. Mit Athenes Hilfe reist Odysseus‘ Sohn Telemachos nach Sparta zu König Menelaos, der mit Odysseus vor Troja gekämpft hat und schon einige Jahre zuvor zurückgekehrt war. Menelaos berichtet Telemachos vom Tod seines Bruders, des Großkönigs Agamemnon. Vor allem aber erzählt er, dass Odysseus noch am Leben sei, wie er auf seiner Rückreise erfahren habe. Telemachos schöpft neue Hoffnung .
(2_10) - Der Zorn der Götter
Zehn Jahre nach dem Massaker der griechischen Armee ist Zeus allein auf dem Olymp. Von den übrigen Göttern ist nur noch seine Tochter Athene da.
Zehn Jahre ist es her, dass Troja vernichtet wurde. Die Stadt mit den hohen Mauern, die auf der ganzen Erde als unbezwingbar galt, liegt seitdem in Schutt und Asche. König Priamos wurde ermordet. Und mit ihm seine beiden Söhne, der tapfere Hektor und der feurige Paris, außerdem alle Fürsten und Soldaten. Alle Frauen Trojas, Kinder und Greise – gnadenlos niedergemetzelt, nicht einmal beerdigt wurden sie. Die Griechen, nach zehn Jahren Belagerung von Rache beseelt, haben den Schwur ihres Königs Agamemnon eingelöst: kein Stein soll in Troja auf dem anderen bleiben, kein einziger Trojaner soll überleben. Agamemnon, Menelaos und Odysseus – diese griechischen Helden sind dem Trojanischen Krieg entkommen – und längst über alle Meere. Was ist aus ihnen geworden? Zehn Jahre nach dem Massaker der griechischen Armee ist Zeus allein auf dem Olymp.
Von den übrigen Göttern ist nur noch seine Tochter Athene da. Als Göttin der Kriegskunst hielt sie während des Raubzugs ihre schützende Hand über die Griechen, vor allem über Odysseus; sie bewundert seine Klugheit und List. Athene bekniet ihren Vater, Odysseus zu helfen, der als letzter griechischer Kämpfer noch nicht nach Ithaka zurückgekehrt ist. Doch Zeus tobt, da Odysseus jeglichen Glauben an die Götter aufgegeben hat. Zeus fürchtet das Ende der göttlichen Macht auf der Welt. So gerät Odysseus auf seiner Irrfahrt in schwere Stürme, begibt sich in die Unterwelt und bietet furchterregenden Wesen wie den Zyklopen, den Sirenen oder Charybdis und Skylla die Stirn. Während des ersten Halts bei den Kikonen beendet er angewidert die Kämpfe seiner Männer. Als nächstes landet Odysseus bei den Lotophagen. Sie bieten ihm eine Frucht an, die zum Vergessen führt, doch Athene verhindert, dass Odysseus davon kostet. Schließlich erreicht er die Insel der Zyklopen, auf der es zu einer folgenschweren Begegnung mit Polyphem kommt.
(3_10) - Der Fluch des Zyklopen
Polyphem, der Zyklop, hat Odysseus und dessen Männer in seiner Höhle eingeschlossen. An Flucht ist nicht einmal zu denken. Die Seeleute haben sich in den hintersten Winkel der Grotte verkrochen und sterben fast vor Angst. Drei von ihnen hat der schreckliche einäugige Riese bereits getötet – und dabei alle Gesetze der Gastfreundschaft missachtet, die den Griechen heilig sind.
Odysseus und seine Männer sind in der Höhle des Zyklopen Polyphem gefangen. Die ersten von ihnen wurden bereits auf grausame Weise von Polyphem getötet. Doch Odysseus beruhigt seine Männer. Bei Einbruch der Dunkelheit würden sie erkennen, dass er immer noch „der mit den tausend Listen“ ist, wie sie ihn früher nannten. Er hat einen Plan, um den Zyklopen zu überwinden, und er braucht Freiwillige, um ihn umzusetzen. Er wolle dem Zyklopen Wein einflößen, bis er betrunken und berauscht in einen tiefen Schlaf falle. Der Plan geht auf: Die Männer ergreifen einen sorgfältig gespitzten Pfahl, klettern auf den Leib des schlafenden Riesen und rammen die schreckliche Waffe mit vereinten Kräften in das Auge des Ungeheuers. Schließlich können sie sich aus der Höhle befreien.
Zurück auf dem Schiff lässt Odysseus seinem Groll freien Lauf und verrät dem Zyklopen seinen Namen. Der bittet seinen Vater, den Meeresgott Poseidon, ihn zu rächen. Sofort kommt ein schwerer Sturm auf. Mit Müh und Not erreichen die Schiffe die Insel des Windgottes Aiolos. Er schenkt Odysseus einen Schlauch, in dem er alle Winde eingeschlossen hat, die seine Heimkehr nach Ithaka verhindern könnten. Odysseus‘ Männer glauben, dass sich darin ein Schatz befindet. Sie öffnen den Schlauch, woraufhin ein Orkan losbricht; die Winde treiben Odysseus und seine Gefährten zu Aiolos zurück. Doch diesmal hilft ihnen der Windgott nicht mehr: Ausgeschlossen, einem verfluchten Mann zu helfen, der sich die Götter zum Feind gemacht hat.
(4_10) - In den Fängen der Kirke
Odysseus landet mit seinen Gefährten auf einer unbekannten Insel. Sie treffen die schöne Zauberin Kirke, die sie nach Hause einlädt. Kirke bittet die Männer, auf herrlichen Stühlen, überzogen mit ziseliertem Gold und Silber, Platz zu nehmen. Dann serviert sie ihnen in smaragd- und rubinbesetzten Schalen Wein.
Unbeirrt bietet Penelope allen Männern die Stirn, die seit kurzem den Palast bevölkern, in der Absicht, sie zu heiraten: junge Freier adliger Herkunft aus Ithaka oder den benachbarten Inseln. Um die Freier zu verwirren, betört Penelope jeden einzelnen und verspricht ihm ihre Hand. Allerdings fordert sie, sie sollen ihr Zeit lassen, ein Leichentuch für Odysseus‘ Vater, den alten Laertes zu weben – für den Tag, da er ins Reich der Schatten eintreten werde. Sobald sie fertig sei, werde sie einen neuen Gemahl bestimmen – nicht vorher.
Unterdessen landet Odysseus mit seinen Gefährten auf einer unbekannten Insel. Nach den schrecklichen Erlebnissen ihrer bisherigen Reise sind sie misstrauisch und schicken einen Erkundungstrupp los. Die Männer treffen die schöne Zauberin Kirke, die sie nach Hause einlädt. Kirke bittet die Männer, auf herrlichen Stühlen, überzogen mit ziseliertem Gold und Silber, Platz zu nehmen. Dann serviert sie ihnen in smaragd- und rubinbesetzten Schalen einen Wein, von dem sie sagt, er sei der beste in ganz Griechenland. Keiner von ihnen ahnt auch nur im Entferntesten, welches Schicksal sie erwartet. Während sie ihre Becher leeren, murmelt Kirke in einer Sprache, die keiner versteht, merkwürdige Formeln. Dann passiert etwas so Unerwartetes wie Merkwürdiges: Odysseus‘ Soldaten und Seeleute, die stolzen Krieger, verwandeln sich plötzlich in Schweine und Säue. Auf allen Vieren laufen sie umher, recken ihre Ringelschwänze in die Höhe und wühlen mit den Rüsseln in der Erde.
Odysseus braucht Hilfe: Mit Unterstützung des Gottes Hermes bringt Odysseus Kirke dazu, den verzauberten Gefährten ihre menschliche Gestalt wiederzugeben. Gemeinsam beschließen Odysseus und seine Männer, etwas länger in Kirkes Palast zu bleiben.
(5_10) - Reise in die Unterwelt
Nur ein Mann kann Odysseus den Rückweg nach Ithaka weisen: der blinde Seher Teiresias. Allerdings ist er tot. So fahren Odysseus und seine Männer ins Land der Kimmerer, wo ihnen nach Darbringung eines Opfers die Geister der Toten erscheinen.
Das Schicksal will, dass sie zum Haus ihrer Väter zurückkehren – und Odysseus zur schönen Penelope, zu seinem Sohn Telemachos sowie seinem Vater Laertes, falls die Götter ihm ein langes Leben geschenkt haben. Was Odysseus betrifft, so wäre er gern bei der Zauberin geblieben. Warum denn nach so vielen Jahren heimkehren? Vermutlich hofft niemand mehr auf ihre Ankunft. Trotzdem zerreißen ihm Kummer und Sorge um die Seinen fast das Herz. So kündigt er Kirke seine Abreise an.
Nur ein Mann kann ihm den Rückweg nach Ithaka weisen: der blinde Seher Teiresias. Allerdings ist er tot. So fahren Odysseus und seine Männer ins Land der Kimmerer, wo ihnen nach Darbringung eines Opfers die Geister der Toten erscheinen. Odysseus spricht mit seiner Mutter Antikleia, die aus Kummer um ihn gestorben ist.
Dann erklärt ihnen Teiresias, welche Schwierigkeiten sie bei der Weiterreise erwarten und wie sie diese umgehen können. Im Olymp erbost sich Zeus darüber, dass Odysseus mit seinem Besuch der Unterwelt abermals die Götter herausfordert.
(6_10) - Im Bann der Sirenen
Bald muss Odysseus eine neue Gefahr überstehen: die gefürchteten Sirenen. Ihre Melodien wecken in denen, die sie hören, Leidenschaft und Verlangen, so dass sich alle sofort ins Wasser stürzen, um zu ihnen zu gelangen. Dann aber zeigen die Jungfrauen mit der makellosen Schönheit ihr wahres Gesicht: Sie verwandeln sich in tückische, scheußliche Kreaturen.
In der Unterwelt steht Odysseus plötzlich Agamemnon gegenüber – oder vielmehr: dem Schatten des Agamemnon von Mykene, des tapferen Kriegers, der Troja in Schutt und Asche legte. Fast zehn Jahre hat Odysseus an seiner Seite gekämpft. Also ist Agamemnon ebenfalls umgekommen. Aber wie? Odysseus möchte wissen, welch grausamer Tod den Helden bezwungen hat. Agamemnon warnt Odysseus: Wenn er in seine Heimat Ithaka zurückkehre, solle er sich vor allen Dingen nicht offen zu erkennen geben. Er müsse sich verstecken oder verkleiden, sonst würde er dasselbe Schicksal erleiden wie der Großkönig.
Außerdem trifft er auf Achilles, den ruhmreichsten Krieger, den die Welt je hervorgebracht hat. Dessen Zorn zum Sturz von Troja führte. Doch dieser ist nicht stolz auf seinen Heldentod im Kampf, sondern bedauert, nicht friedlich weiterleben zu können. Die Kraft und Stärke, die den großen Krieger einst auszeichneten, sind dahin.
Zurück auf dem Schiff verflucht Odysseus die Götter dafür, dass sie seine mutigen Kampfgefährten zum Tode verdammt haben. Doch bald muss er eine neue Gefahr überstehen: die gefürchteten Sirenen. Ihre Melodien wecken in denen, die sie hören, Leidenschaft und Verlangen, so dass sich alle sofort ins Wasser stürzen, um zu ihnen zu gelangen. Dann aber zeigen die Jungfrauen mit der makellosen Schönheit ihr wahres Gesicht: Sie verwandeln sich in tückische, scheußliche Kreaturen mit scharfen Zähnen und stechenden Augen. Sie ziehen ihre Beute zu sich hinab und verschlingen sie.
Odysseus verstopft die Ohren seiner Gefährten mit Wachs und lässt sich am Mast des Schiffes festbinden, um den berühmt-berüchtigten Gesang hören zu können. Kaum sind die Sirenen außer Hörweite, wartet schon die nächste Gefahr auf ihn und seine Männer: die Seeungeheuer Charybdis und Skylla, die sie zu verschlingen drohen.
(7_10) - Die Strafe des Zeus
Der Göttervater Zeus kann nicht zulassen, dass weitere Unsterbliche Partei für seinen Bruder Hades ergreifen und sendet einen Orkan, der Odysseus' Schiff zerstört. Einzig er selbst überlebt. Auf einem aus den Trümmern gebauten Floß treibt er neun Tage und neun Nächte auf dem weiten Meer umher, bis er schließlich an der Insel der schönen Kalypso angespült wird.
Odysseus hält sich genau an den Ratschlag der Zauberin Kirke: Kurs halten, mitten zwischen den Felsen durchfahren, die sie zu zermalmen drohen, nicht ausweichen, da sein Schiff sonst von der noch schrecklicheren Charybdis zerrissen würde. Alle haben nur Charybdis im Blick – so fest, dass sie die gefährlich nahe Skylla vergessen. Als Odysseus‘ Flotte dem Meeresungeheuer Charybdis ausweicht, zerstört Skylla, das mehrköpfige zweite Ungeheuer, drei Schiffe. Sein Heulen übertönt die markerschütternden Schreie der Seeleute, als sie von den abscheulichen Tentakeln gepackt und zerfetzt werden.
Die vom Kampf erschöpften überlebenden Männer möchten sich auf der Insel des Sonnengottes Helios ausruhen, die sie in der Ferne erspähen Sie schöpfen Hoffnung, als sie entdecken, dass auf der Insel herrliche Kühe, Lämmer und Schafe grasen. Womöglich endlich ein sicherer Hafen auf ihrer Irrfahrt? Doch Teiresias hatte Odysseus gewarnt, sie dürften unter keinen Umstände Helios‘ Rinder anrühren, da sie sonst mit dem Leben bezahlen würden: Alle würden unter unsäglichen Qualen sterben und sämtliche Schiffe zerstört werden. Odysseus‘ Männer versprechen, die Warnung zu befolgen, doch schließlich schlachten sie mehrere Tiere, während ihr Anführer schläft. Als Odysseus das sieht, flieht er verzweifelt mit seiner Mannschaft.
Helios verlangt von Zeus, die Männer zu bestrafen. Wenn die Verbrecher keine gerechte Strafe erhielten, so würde der Sonnengott aufhören, seine Strahlen auf die Erde zu schicken, und sich mit Hades verbünden. Der Göttervater Zeus kann nicht zulassen, dass weitere Unsterbliche Partei für seinen Bruder Hades ergreifen und sendet einen Orkan, der das Schiff zerstört. Einzig Odysseus überlebt. Auf einem aus den Trümmern gebauten Floß treibt er neun Tage und neun Nächte auf dem weiten Meer umher, bis er schließlich an der Insel der schönen Kalypso angespült wird. Die Nymphe verliebt sich sofort in den Schiffsbrüchigen. Sie nimmt ihn bei sich auf, umsorgt ihn und verspricht ihm sogar Unsterblichkeit.
(8_10) - Rückkehr nach Ithaka
Gegen ihren Willen beugt sich Kalypso Zeus' Aufforderung und lässt Odysseus die Wahl – er entscheidet sich aufzubrechen und nach Hause nach Ithaka zu segeln. Schweren Herzens fügt sich die Nymphe der Entscheidung ihres Geliebten. Gemeinsam bauen sie ein Segelschiff und Odysseus sticht schon bald in See.
Sieben Jahre schon genießt Odysseus sein unbeschwertes Leben an der Seite von Kalypso. Aber trotz aller Annehmlichkeiten hat er immer wieder Heimweh und vermisst seine Frau und seinen Sohn. Zeus entsendet den Gott Hermes, der Kalypso auffordert, Odysseus gehen zu lassen. Gegen ihren Willen beugt sich Kalypso Zeus‘ Aufforderung und lässt Odysseus die Wahl – er entscheidet sich aufzubrechen und nach Hause nach Ithaka zu segeln.
Schweren Herzens fügt sich Kalypso der Entscheidung ihres Geliebten. Gemeinsam bauen sie ein Segelschiff und Odysseus sticht schon bald in See. Doch der Meeresgott Poseidon, der sich nach wie vor rächen will, zerstört Odysseus‘ Schiff. Abermals findet sich der Ithaker-König auf einer unbekannten Insel wieder. Unterdessen kehrt sein Sohn Telemachos von seiner Sparta-Reise zu Menelaos nach Ithaka zurück. Er berichtet seiner Mutter, dass ihr Gatte noch lebt, und versteckt sich in einiger Entfernung zu den Freiern, die ihm drohen.
Nach seinem Schiffbruch trifft Odysseus am Strand die Phaiaken-Prinzessin Nausikaa, die ihn zu ihren Eltern bringt. Bei einem Festmahl erzählt Odysseus den Phaiaken von seiner endlosen Irrfahrt. Mitfühlend versprechen sie, ihn nach Ithaka zu bringen. Sie wollen ihm ein Schiff zur Verfügung stellen, beladen mit Kisten voller Edelsteine, Bronze und Gold, Lebensmitteln und Wein. Doch am Ende der Reise erkennt Odysseus die Insel nicht wieder, auf der sie gelandet sind. Die Phaiaken haben ihn betrogen. Sie haben ihn nicht wie versprochen in seine Heimat zurückgebracht, sondern auf einer einsamen Insel ausgesetzt. Odysseus fühlt sich erneut von den Göttern verflucht.
(9_10) - Die Narbe des Königs
In Ithaka trägt Odysseus noch immer sein Bettlergewand und wird von den Freiern schikaniert, die sich bereits über sein Verschwinden freuen. Als die alte Dienerin Eurykleia ihm schließlich die Füße wäscht, erkennt sie die Narbe ihres einstigen Herrn. Doch Odysseus bittet sie zu schweigen.
Lange Zeit konnte Königin Penelope sich ihre Verehrer vom Leib halten. Doch nun verrät ihre Dienerin Melantho den Freiern, dass es sich bei Penelopes Wunsch, vor einer erneuten Heirat ein Leichentuch für ihren Schwiegervater zu weben, lediglich um ein Täuschungsmanöver handelt. Daraufhin wird Penelope im Frauentrakt eingesperrt. Unterdessen erfährt Odysseus von Athene, dass er wohlbehalten in Ithaka angekommen ist. Doch seine Freude schlägt in Wut um, denn er fühlt sich von Athene im Stich gelassen.
Damit er unbesehen die Stadt betreten kann, verwandelt Athene ihn in einen Bettler und rät ihm, sich beim Schweinehirten Eumaios zu verstecken. Dort trifft Odysseus auf seinen Sohn Telemachos, den er seit über zehn Jahren nicht gesehen hat. Die beiden verabreden sich im Palast. Odysseus trägt noch immer sein Bettlergewand und wird von den Freiern schikaniert, die sich bereits über sein Verschwinden freuen. Als die alte Dienerin Eurykleia ihm schließlich die Füße wäscht, erkennt sie die Narbe ihres einstigen Herrn. Doch Odysseus bittet sie zu schweigen.
(10_10) - Götterdämmerung
Nachdem Königin Penelope von ihren Mägden verraten wurde, wird sie seit Tagen im Frauentrakt "Gynaikeion" gefangen gehalten. Nun ist der Tag der Schicksalswahl gekommen: Penelope muss sich für einen der ihr präsentierten Freier entscheiden – und unter den dreisten Verehrern jenen wählen, der Odysseus' Platz einnehmen soll. Denn dieser, soviel steht fest, wird nicht wiederkehren.
Der Tag der Schicksalswahl ist gekommen: Die gefangene Penelope wird genötigt, einen der ihr präsentierten Freier zu heiraten. Sie schlägt ihnen einen Bogenschießwettbewerb vor, für den die Freier den Bogen von Odysseus benutzen müssen. Telemachos und die Freier scheitern kläglich, dann versucht der Bettler sein Glück. Er gewinnt und zeigt sein wahres Gesicht: Es ist Odysseus, der wahre König von Ithaka. Die Freier bringen sich daraufhin gegenseitig um und Telemachos lässt die Dienerinnen töten, die Penelope verraten haben.
Odysseus überzeugt Penelope, dass er wirklich ihr Mann ist. Athena gegenüber vertritt er weiterhin die Auffassung, dass die Götter das Massaker von Troja hätten verhindern müssen und es nicht wert seien, dass man sie verehre. Zeus ahnt, dass den Göttern das Ende naht. Über das weitere Schicksal des Odysseus scheiden sich die Poetengeister. Manche meinen, er sei von Telegonos getötet worden, dem Sohn der Kirke und eines unbekannten Vaters. Denn Odysseus war zwar ein großer Held, aber nicht unsterblich. Sein Lebensfaden musste reißen, damit er zu dem werden konnte, der er heute ist.
Regie: Camille Dalbéra
Land: Frankreich
Jahr: 2020
Herkunft: ARTE F
Text: arte.tv
Lauflänge pro Folge: ca. 28 Min.