Die hübsche Elizabeth ist eine vorbildliche Ärztin, die auch nach 26-Stunden-Schichten im Spital von San Francisco noch ein offenes Ohr für ihre Patientinnen und Patienten hat.
Kein Wunder also, dass sie demnächst zur Oberärztin befördert werden soll. Um ihr Liebesleben hingegen steht es schlecht. Deshalb will ihre Schwester sie wieder einmal verkuppeln und lädt sie zu einem Nachtessen mit einem Blind Date ein. Wie immer ist Elizabeth viel zu spät dran, steigt völlig übermüdet ins Auto und übersieht dabei den riesigen Lastwagen, der aus dem Nebel auf sie zurast.
Der Architekt David Abbott ist auf der Suche nach einer Wohnung, wo er ungestört seine Trauer über den Verlust seiner Freundin mit einsamen und bierseligen Abenden vor dem Fernseher bekämpfen kann. Fündig wird er in einem schmucken, bereits möblierten Appartement mit toller Sicht über die Stadt.
Doch bereits am ersten Abend ist es fertig mit der Einsamkeit: Wie aus dem Nichts erscheint eine mysteriöse Blondine, die über die von ihm angerichtete Unordnung wettert und behauptet, die Wohnung gehöre ihr. David beginnt an seinem Geisteszustand zu zweifeln und konsultiert Bücher über Okkultismus. Bald wird klar: Die Frau, die sich als Elizabeth vorstellt, ist nicht imstande, Gegenstände zu greifen, und nur David kann sie sehen. Sie scheint ein blosser Geist zu sein. Doch wo ist ihr Körper? Da Elizabeth nicht genau weiss, wer sie gewesen ist, beginnt David, ihr zu helfen, das herauszufinden. Bei ihren Nachforschungen kommen sich die beiden allmählich näher.
In «Just Like Heaven», so der Originaltitel, finden sich am Ende zwei einsame Herzen – wie in fast jeder romantischen Komödie. Nur wird hier die Annäherung der beiden durch ungewöhnliche Umstände erschwert: Mark lernt vorerst nur Elizabeths streitbaren Geist kennen. Und die leichtfüssige erzählte Geschichte mündet am Schluss in ein Plädoyer für lebensverlängernde Massnahmen. Der Balanceakt zwischen Unterhaltung und Ernsthaftigkeit gelingt, nicht zuletzt dank der Besetzung: Hollywoods Darling Reese Witherspoon, diesmal nicht das exaltierte Blondchen wie in «Legally Blonde», spielt die Elizabeth mit viel Kampf- und Überlebensgeist. An ihrer Seite ist Mark Ruffalo zu sehen. Ruffalo hat sich mit anspruchsvollen und sehr unterschiedlichen Rollen («Zodiac», «Shutter Island», «Spotlight») einen Namen gemacht.
Darsteller
Reese Witherspoon, Mark Ruffalo, Donal Logue, Dina Spybey-Waters, Ben Shenkman, Jon Heder, Ivana Miličević, Caroline Aaron, Rosalind Chao, Ron Canada, Willie Garson, Kerris Dorsey, Alyssa Shafer, Gabrielle Made, William Caploe, Shulie Cowen, Billy Beck, Diego Sebastian, Cristian Cruz, Benjamin Hughes
Regisseur: Mark Waters
Produzent: Laurie MacDonald, Veronica Brooks, Walter F. Parkes, Marc Levy
Drehbuch: Peter Tolan, Leslie Dixon
Laufzeit: 01:26:16:19
Text: srf