Die dreiteilige Dokumentation erzählt einen Kriminalfall, der 2015 Großbritannien erschüttert und Schockwellen bis nach Neuseeland sendet.
(S01_E01) Ein übler Scherz
Erste Spuren enden in eine Sackgasse. Doch dann gerät der Name Leigh Sabine ins Visier der Ermittler. Die Biografie der exzentrischen Dorfbewohnerin steckt voller Widersprüche. Doch niemand traut der älteren Dame, die kurz zuvor verstorben ist, einen Mord zu.
(S01_E02) Das Familiengeheimnis
Dann kommt Unglaubliches ans Licht: In den 60er-Jahren haben sich Sabine und ihr Mann nach Australien abgesetzt und ihre fünf kleinen Kinder in Neuseeland zurückgelassen. Die Ermittler fügen immer mehr Puzzleteile zusammen und stoßen auf ein komplexes Netz aus Lügen.
(S01_E03) Ein Netz aus Lügen
Im Rückblick zeigt die Dokumentation, wie die Sabines in den 80er-Jahren nach Neuseeland zurückkehren, um sich ihren entfremdeten Kindern anzunähern. Doch die Hoffnung auf eine glückliche Familienzusammenführung ist nur von kurzer Dauer und endet in einer Tragödie.
Gebrechlich, aber gefährlich?
Der letzte Teil der Dokumentation schildert den mysteriösen Mordfall auf zwei Zeitebenen. Nach dem Fund des Leichnams im Jahr 2015 steht der leitende Ermittler Gareth Morgan vor einem Rätsel. Immer mehr Indizien sprechen dafür, dass es sich bei der Täterin um Leigh Sabine handelt. Doch die 74-Jährige ist kurz zuvor an Krebs verstorben und galt als gebrechlich.
Dann stößt die örtliche Pastorin auf mehrere Briefe, die Leigh Sabine ihren entfremdeten Kindern geschrieben hatte. Es sind Texte voller Hass und ungezügelter Wut, die das wahre Gesicht der Hauptverdächtigen offenlegen. Derweil berichten Tochter Jane Sabine und ihre Geschwister über ihre traumatische Kindheit, nachdem sie in den 1960er-Jahren von den Eltern im Stich gelassen wurden.
Text: ZDF
Lauflänge pro Folge: ca. 45 Min.