Nach einer Sage aus dem Harz steckte irgendwann im Mittelalter ein brutaler gieriger Mühlmann zusammen mit dem Burgvogt und dem Dorfschulzen eine Waldmühle in Brand, zu der die Bauern ihr Korn brachten.
Fortan sollen sie nur noch in seiner Mühle mahlen, und er diktiert die Bedingungen. Anne, die auf dem Mühlhof arbeitet, kommt dem Verbrechen auf die Spur, und gemeinsam mit dem mutigen Jörg fasst sie den Plan, heimlich die abgebrannte Mühle wieder aufzubauen. Unterstützt von den Köhlern, den guten Geistern des Waldes, und den Bauern des Dorfes gelingt das Vorhaben. Die nächste Ernte wird wieder in der alten Mühle gemahlen, und der finstere Müller geht leer aus. Als er in rasender Wut Rache üben will, greifen die Köhler ein und verwandeln ihn in ein steinernes Standbild.
Besetzung:
Eva Kotthaus (Anne), Hans-Peter Minetti (Jörg), Willy A. Kleinau (Mühlmann), Werner Peters (Schulze Bangebös), Gerhard Frei (Burgvogt Raufer), Heinz Kammer (Ratte, der Kriegsknecht), Johannes Arpe (Schmied Anselm), Marianne Rudolph (Marthe, Frau von Schmied Anselm), Jupp Stauder (Knecht Konrad), Gertrud Paulun (Magd Marie), Hans Klering (Waldmüller)
Stab
Regie: Herbert Ballmann
Drehbuch: Kurt Bortfeldt, Anneliese Probst
Kamera: Götz Neumann, Ernst Kunstmann (Trick)
Schnitt: Lieselotte Johl
Szenenbild: Karl Schneider
Dramaturgie: Walter Schmitt
Musik: Joachim Werzlau
Ton: Karl Tramburg
Kostüm: Walter Schulze-Mittendorff
Maske: Herbert Zensch, Gerhard Petri
Text: DEFA - Stiftung
Lauflänge: 01:22:07