Über mehrere Wochen hinweg führte Professor Ernst Schultze im Jahr 1924 mit dem berüchtigten Serienmörder Fritz Haarmann Gespräche, die einer gerichtspsychiatrischen Untersuchung dienten.
Diese Untersuchung zeichnet der Film auf der Grundlage der Originalprotokolle nach.
Mit umfangreichen Fragen zu Haarmanns Person, seiner Entwicklung und seinen Tatmotiven, versuchte sich Professor Schultze ein Bild von der Zurechnungsfähigkeit des Serienmörders zu verschaffen, der in Hannover 24 junge Männer umgebracht und ihre Leichen zerstückelt hatte.
Der gesamte Film spielt in einem Raum, in dem sich nur Haarmann und Schultze und ein Stenograf befinden. Alle Dialoge sind authentisch.
Schauspieler/in
Götz George als Fritz Haarmann
Jürgen Hentsch als Prof. Dr. Ernst Schultze
Pierre Franckh als Stenograph
Hans-Michael Rehberg als Kommissar Rätz
Matthias Fuchs als Dr. Machnik
Marek Harloff als Fürsorgezögling Kress
Christian Honhold als Wärter Schweimler
Regie: Romuald Karmakar
Autor/in (Drehbuch): Romuald Karmakar
Kamera: Fred Schuler
Redaktion: Poch, Patrick
Text: NDR
Laufzeit: 01:49:58