Aufschneider ist der Titel eines zweiteiligen österreichischen Fernsehfilms von David Schalko, der 2009 von Superfilm für den ORF und arte produziert wurde.
Das Drehbuch stammt von Schalko und Josef Hader.
Der Film handelt vom Pathologen Prim. Dr. Fuhrmann, dessen verquere Lebensansichten immer wieder zum Vorschein kommen und ihn in seinem familiären wie auch beruflichen Umfeld anecken lassen und zu Problemen führen. Sein Gegenspieler in der Klinik ist der Chirurg Dr. Böck, der ihm stets in die Quere kommt. Daher strebt er danach, Dr. Böck einen Kunstfehler nachzuweisen.
Fuhrmann stellt den neuen Assistenten Winkler ein und seine Tochter Feli zieht von ihrer Mutter zu ihrem Vater. Feli wirft ein Auge auf Winkler, was ihrem Vater missfällt. Fuhrmanns Ex-Frau hat ausgerechnet mit Primar Dr. Böck, dem bevorzugten Hassobjekt von Dr. Fuhrmann, eine Affäre.
Wenig später entführt Fuhrmanns Kollegin Dr. Wehninger ihren toten Vater aus der Pathologie, um ihn nicht obduzieren zu müssen. Gemeinsam wird der Leichnam unter etlichen Umständen wieder zurückgebracht. Während dieser Aktion kommt es zu Annäherungen zwischen Fuhrmann und seiner Kollegin. Die Entführung des toten Vaters fliegt jedoch auf und Dr. Fuhrmann wird suspendiert. Dr. Böck operiert einem Gaddafi-Sohn das falsche Knie und wird ebenfalls suspendiert. Des Weiteren entdeckt Fuhrmanns Ex-Frau ihre Schwangerschaft, was ihre Beziehung zum Kindsvater Dr. Böck mehr und mehr belastet.
Auch Fuhrmann ist von dieser Nachricht nicht begeistert. Hinzu kommt eine plötzliche Schwangerschaft von Tochter Feli. Während einer Liebesnacht mit Dr. Wehninger entdeckt Fuhrmann eine Veränderung an seiner Brust und versucht sich am nächsten Tag selbst zu operieren. Nachdem er dabei kollabiert, wird er von Dr. Böck gerettet. Der Knoten erweist sich als Zyste.
Als Nebenhandlung fungiert ein Handel mit Hornhäuten von Verstorbenen durch die beiden Gehilfen der Pathologie und die Bestatterin Anke.
Text: ORF
Lauflänge pro Folge: ca. 90 Min.