Eine alleinstehende Rancherin und ihr Sohn geraten in Gefahr. Diesem Umstand verdankt es Hondo Lane, ein Kurierreiter der Kavallerie, dass er plötzlich für den Schutz der eigenwilligen Angie Lowe verantwortlich ist und zur Vaterfigur für ihren Sohn Johnny wird.
Film-Adaption (1953) von John Farrow und John Ford nach der Erzählung "The Gift of Cochise" von Louis L'Amour.
Arizona, 1874: Kurierreiter der Kavallerie Hondo Lane durchquert das Grenzland zwischen den Fronten, als er auf die einsam gelegene Ranch von Angie Lowe und ihrem Sohn Johnny stößt. Ihr Ehemann hat Angie allein mit dem Kind zurückgelassen, doch sie will ihr Zuhause nicht aufgeben, trotz der wachsenden Spannungen zwischen der US-Armee und den Apachen. Hondo, verkörpert von John Wayne, erkennt die herannahende Gefahr und beschließt, vorerst an ihrer Seite zu bleiben.
Zwischen dem wortkargen Scout und der entschlossenen Rancherin entwickelt sich eine vorsichtige Annäherung. Als die Gewalt näherrückt, gerät Hondo selbst in den Konflikt zwischen den verfeindeten Lagern und muss Entscheidungen treffen, die Mut, Loyalität und Menschlichkeit gleichermaßen verlangen.
Mit "Man nennt mich Hondo" schuf John Farrow einen Western, der klassische Motive mit ungewöhnlich differenzierten Figuren verbindet. John Wayne verkörpert den Titelhelden als erfahrenen Grenzgänger zwischen zwei Welten, während Geraldine Page in ihrer ersten großen Filmrolle der Figur Angie bemerkenswerte Stärke und Eigenständigkeit verleiht. Statt eindeutiger Heldenbilder setzt der Film auf moralische Zwischentöne und einen respektvolleren Blick auf die indigene Bevölkerung, als es für viele Western seiner Zeit üblich war.
Mit
John Wayne (Hondo Lane), Geraldine Page (Angie Lowe), Ward Bond (Buffalo Baker), Michael Pate (Vittorio), James Arness (Lennie), Rodolfo Acosta (Silva), Leo Gordon (Ed Lowe), Lee Aaker (Johnny Lowe), Paul Fix (Major Sherry), Rayford Barnes (Pete)
Regie: John Farrow, John Ford
Drehbuch: James Edward Grant
Autor:in: Louis L'Amour
Produktion: Wayne-Fellows Productions
Produzent/-in: Robert Fellows
Kamera: Robert Burks, Archie Stout
Schnitt: Ralph Dawson
Musik: Hugo Friedhofer, Emil Newman
Land: USA
Jahr: 1953
Text: Arte.tv
Lauflänge: 01:20:21