Der Krimibestsellerautor David Rousseau fährt in das kälteste Dorf Frankreichs, nach Mouthe.
Dort wartet im Kloster Bruder Giacomo auf ihn, der ihm etwas Wichtiges über Rousseaus verstorbene Mutter mitzuteilen hat. Doch als der Autor ankommt, ist Bruder Giacomo gerade verstorben. Und im nahen Polar Park wird ein menschliches Ohr gefunden. Rousseaus Ermittlergeist ist geweckt.
Eiskalte Morde (1/6)
David Rousseau, Pariser Krimi-Bestsellerautor, wird ins Kloster nach Mouthe beordert. Dort hat ihm Bruder Giacomo, der Davids bereits verstorbene Mutter kannte, etwas Wichtiges mitzuteilen. Doch der Autor kommt zu spät: Bruder Giacomo ist kürzlich verstorben.
Ein kleines Mädchen findet mitten im "Polar Park" in Mouthe ein abgeschnittenes Ohr. Der Pariser Krimi-Bestsellerautor David Rousseau ist eigentlich aus einem anderen Grund in das kälteste Dorf Frankreichs gekommen. Er will das dortige Kloster besuchen, um einen alten Bekannten seiner verstorbenen Mutter zu treffen. Anscheinend hat Bruder Giacomo ihm etwas mitzuteilen. Doch als Rousseau am Kloster ankommt, kann er nur noch Giacomos Beerdigung beiwohnen.
Bruder Auguste gibt Rousseau einen Tipp: Womöglich hatte seine Mutter bei ihrer klösterlichen Einkehr eine Affäre mit einem Mann im Kloster. Etwa mit Giacomo? Rousseau hatte sich mehr von dem Besuch erhofft und macht sich enttäuscht auf den Rückweg, als er am Fundort des abgeschnittenen Ohrs vorbeikommt. Der passionierte Krimiautor fühlt sich gleich berufen, die Ermittler mit seinem Wissen zu behelligen. Als dann auch noch der Rest des Körpers passend zum Ohr gefunden wird, ist Rousseau zufällig wieder zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Der Autor betritt den Tatort und trifft auf Major Louvetot. Ungefragt bombardiert er ihn mit Spekulationen über einen kunstbesessenen Serienkiller, der in Mouthe sein Unwesen treibt. Geht Rousseaus Schriftsteller-Fantasie mit ihm durch, oder ist an der Vermutung etwas dran?
Eiskalte Morde (2/6)
Der Krimiautor David Rousseau lag richtig mit seiner Vermutung, dass es sich um einen Serienmörder handelt: Nachdem die Leiche des Briefträgers als Vincent Van Gogh hergerichtet war, handelt es sich beim nächsten Opfer um eine Nachbildung von Marylin Monroe ... - In der Krimi-Serie (2022) wird Schriftsteller David Rousseau (Jean-Paul Rouve) zum Amateur-Ermittler.
Der Tod eines weiteren Opfers wirft neue Rätsel auf: Nach "Vincent van Gogh" handelt es sich dieses Mal um "Marilyn Monroe". Rousseau hatte recht, in Mouthe schlägt wohl wirklich ein Serienmörder zu. Der Krimiautor ermittelt weiter, obwohl ihm Major Louvetot mit Haft- und Geldstrafe droht, sollte er sich weiterhin einmischen. Der Hobby-Ermittler lässt sich jedoch nicht abschrecken und forscht weiter. Er nimmt dabei unter seinem Pseudonym Magnus Hørn immer wieder neue Rollen ein. Er stattet sogar der kleinen Charlotte, die den Täter im Polar Park gesehen haben soll, einen Besuch ab und gibt sich als Kinderpsychologe aus. Und tatsächlich bekommt er einen entscheidenden Hinweis von ihr: Der Täter trug wohl eine Kapuze und eine Robe. Könnte es ein Mönch aus dem Kloster sein?
Auf jeden Fall scheint Rousseau schneller voranzukommen als die Gendarmerie. Der Mörder ist erkennbar besessen vom Goldenen Schnitt, einem Gestaltungsprinzip der bildenden Kunst. Rousseau lässt Louvetot seine neuen Entdeckungen zukommen, der will aber nichts davon wissen. Derweil bekommt Rousseau einen entscheidenden Hinweis von der Sängerin und Bibliothekarin Niki: Hugo, ihr Kollege, ist generell ein eigenartiger Kerl und verhält sich mehr als verdächtig. Er führt eine "Hass-Liste", auf der sich auch die Namen der Opfer befinden. Außerdem schreibt er eine Arbeit über den Tod in der Kunst. Als dann eine neue Leiche in Form einer griechischen Statue aufgefunden wird, stellt sich die Frage, ob das alles noch Zufall sein kann.
Eiskalte Morde (3/6)
Nachdem Major Louvetot von der Gendarmerie mit seinen Recherchen im Dunkeln tappt, nimmt er sich dann doch Rousseaus Theorie an: Verdachtsmomente weisen auf Hugo, den Bibliothekar, hin.
Major Louvetot kommt mit seinen Ermittlungen nicht weiter und widmet sich letzten Endes dann doch Rousseaus Goldener-Schnitt-Theorie: Auch Louvetot hält inzwischen den Bibliothekar Hugo für verdächtig. Er verfolgt ihn bis ins Kloster, wo Hugo als Mönch verkleidet etwas stehlen will. Rousseau kommt hinzu und es gelingt ihnen, Hugo zu stellen. Doch im Verhör scheint dann plötzlich das Motiv nicht ausreichend. Der Sonderling hat wohl nur ein bewusstseinserweiterndes Elixier aus dem Kloster gestohlen, um es an Schüler weiterzuverkaufen. Als dann der Täter bei Louvetot anruft, während Hugo noch in Gewahrsam ist, wird klar, dass Hugo nicht der Mörder sein kann. Also müssen Rousseau und sein "Kollege" Louvetot neu ansetzen.
Bei erneuter Befragung der kleinen Charlotte stellt sich heraus, dass sie keinen Mönch gemalt hat, sondern jemanden, der einen Kapuzenpulli trägt. Der Täter gab am Telefon Hinweise, anscheinend haben sie etwas Entscheidendes vor Ort übersehen. Rousseau und Louvetot, der aufgrund seines Fehltritts mit Hugo vom Dienst suspendiert wurde, machen sich auf eigene Faust erneut auf zum letzten Tatort: Und tatsächlich, eine geheime Nachricht auf dem Spiegel der Autowerkstatt verrät den Namen des neuen Opfers.
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Der Täter scheint ein Katz-Mausspiel mit Louvetot und Rousseau zu spielen und es zu genießen, alle an der Nase herumzuführen. Sie kommen gerade noch rechtzeitig, um Aurélie zu retten.
Aurélie Poulidor ist als nächstes Opfer des Serienmörders vorgesehen. Doch auch dieser Fall sorgt für Überraschungen … Als Rousseau und Louvetot den Täter verfolgen, um ihn zu stellen, wird Louvetot zu Boden gebracht, Rousseau aber bleibt unversehrt. Kommandantin Bellerose ist das sehr suspekt, sie fordert, ab jetzt keine Informationen mehr an Rousseau weiterzugeben.
Gegen ihren Befehl bespricht Louvetot jedoch den Fall auch an den folgenden Tagen mit dem Krimiautor. Er ahnt, dass dessen intellektuelle Herangehensweise und Intuition hilfreich sein können. Louvetot hat Glück: Die am Tatort gefundenen DNA-Spuren lassen sich einem polizeibekannten Kriminellen zuordnen. Doch bei einem erneuten Suchspiel nach Hinweisen machen die Ermittler einen grausamen Fund.
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Rousseau ist in Aurélies Geheimzimmer gefangen. Ihre Besessenheit wird deutlich, als sie dem Krimiautoren ihr Manuskript übergibt. Aus der anfänglichen Idee eines Serien-Betäubers, der als Inspiration für Rousseaus neues Buch dienen sollte, wurde schließlich eine Serien-Killerin.
Aurélie hält Rousseau in ihrem Geheimzimmer gefangen. Ihre Besessenheit wird deutlich, als sie dem Krimiautor ihr Manuskript übergibt. Ursprünglich war es ihr Ziel, ihren geliebten Autor Rousseau zu einem neuen Krimi zu inspirieren. Doch mit der Zeit lief ihr riskantes Spiel aus dem Ruder.
Rousseau überlegt fieberhaft, wie er seinen verrückten Fan wohl am besten überlisten kann. Er entscheidet sich, das Spiel mitzuspielen und so zu tun, als arbeiteten sie gemeinsam an seinem neuen Roman ... Während sich Rousseau in Aurélies Gewalt befindet, recherchiert Major Louvetot fieberhaft weiter.
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David Rousseau wird in letzter Minute von Louvetot gerettet. Jetzt müssen nur noch Lyes und Niki gefunden, und Aurélie unschädlich gemacht werden. Doch so kurz vor dem Ziel übernehmen die Kollegen aus der nahen Kreisstadt den Fall.
Louvetot kann Rousseau noch rechtzeitig retten, doch Lyes und Niki sind weiterhin in Gefahr. Bei der Suche verlassen sie sich auf Rousseaus Intuition und seine Kriminalromane, die der Täter offenbar versucht nachzuahmen. Das inzwischen eingespielte Duo landet schließlich mitten in der Nacht bei dem Schamanen im Polar Park, wo alles begann. Der zurückgezogen im Wald lebende Schamane ist Nikis Vater und stellt Theorien auf, zu denen ihn die Natur inspiriert.
Louvetot ist das alles zu übernatürlich, er vertraut lieber den Fakten und will keine Zeit verschwenden, seinen geliebten Lyes zu finden. Rousseau hingegen ist sehr interessiert an dem alten Mann und erfährt überraschende Neuigkeiten … Währenddessen sind die Serienmörder ins Kloster zurückgekehrt, um ihr letztes Meisterwerk zu vollenden: Leonardo da Vincis "Abendmahl". Niki, Lyes und die Mönche werden als Jesus und seine Jünger inszeniert. Rousseau und Louvetot verfolgen einen Hinweis nach dem anderen, doch keiner bringt sie auf die richtige Spur. Die Zeit eilt …
Mit
Jean-Paul Rouve (David Rousseau), Guillaume Gouix (Louvetot), India Hair (Aurélie Poulidor), Firmine Richard (Kommandantin Bellerose), Adel Djemai (Lyes), Julien Drion (Mc Cree), Jérémy Barlozzo (Barlozzo), Olivier Rabourdin (Bruder Auguste), Soliane Moisset (Niki), Pierre Lottin (Ulrich), Claire Romain (Claudine), Féodor Atkine (Schamane)
Regie: Gérald Hustache-Mathieu
Drehbuch: Gérald Hustache-Mathieu
Produktion: 2.4.7. MAX, ARTE F
Produzent/-in: Marc-Antoine Robert, Médéric Albouy, Xavier Rigault
Kamera: Pierre Cottereau
Schnitt: Claire Fieschi, Céline Cloarec
Musik: Stéphane Lopez
Kostüme: Céline Guignard
Szenenbild / Bauten: Marie-Hélène Sulmoni
Redaktion: Isabelle Huige
Ton: Pierre André
Land: Frankreich
Jahr: 2022
Text: Arte.tv
Lauflänge pro Folge: ca. 50 Min.